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Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter steuerfrei 2026: 50, 60 oder 110 Euro – was gilt wann?

Für diesen Artikel habe ich mir drei Post-its an den Monitor geklebt: 50, 60, 110. Nach elf Minuten habe ich auf das falsche geschaut. [Steuerrecht 1, ich 0.]

Falls euch das tröstet: ihr seid damit in ausgezeichneter Gesellschaft, nämlich meiner. Die drei Zahlen sehen aus wie Geschwister, benehmen sich aber wie entfernte Verwandte, die sich auf einer Hochzeit zum ersten Mal begegnen. Eine gilt jeden Monat, eine nur zum Geburtstag, und eine ist überhaupt keine Geschenkgrenze, sondern eine Party-Grenze. Wer sie verwechselt, verschenkt entweder zu wenig oder erklärt im Januar der Lohnbuchhaltung sehr ausführlich, warum die komplette Dezember-Bescherung jetzt auf der Gehaltsabrechnung steht.

Wir sind mysupper aus Hamburg und packen seit rund zehn Jahren Geschenkboxen. Letzten Winter waren es über 12.000 Weihnachtspakete bei einer Zustellquote von 98,5 Prozent, unter anderem für Baloise, Commerzbank, Swatch, SAGA und Zeppelin Power Systems. Diese Steuerfrage stellt uns fast jeder Firmenkunde, meistens im Oktober, meistens mit genau diesen drei Zahlen im Kopf.

Geschenkbox Hallo Winter von mysupper mit Rotwein, Feigen-Honig-Crackern, weißer Schokolade und Feigenconfit
Hallo Winter, 39,65 Euro. Eine von mehreren Boxen, die unter der 50-Euro-Freigrenze bleiben.

50, 60 oder 110 Euro: die Übersicht

Situation Grenze 2026 Was ist das? Worauf es ankommt
Weihnachtsgeschenk ohne persönlichen Anlass 50 € pro Monat Freigrenze Sachbezug; andere Sachbezüge desselben Monats zählen mit
Geburtstag, Hochzeit, persönliches Jubiläum 60 € pro Anlass Freigrenze Nur bei einem besonderen persönlichen Ereignis; Weihnachten zählt nicht
Weihnachtsfeier als Betriebsveranstaltung 110 € pro Person und Veranstaltung Freibetrag Höchstens zwei begünstigte Veranstaltungen im Jahr; Kosten der Feier und Geschenke aus Anlass der Feier zählen zusammen
Weihnachtsfeier über 110 € nur die Differenz ist steuerpflichtig Freibetrag Der übersteigende Teil kann unter Voraussetzungen pauschal mit 25 % versteuert werden

Der wichtigste Unterschied steht ziemlich unscheinbar in Spalte drei und verursacht trotzdem mehr Kopfschmerzen als der Glühweinstand bei Gegenwind: 50 und 60 Euro sind Freigrenzen, 110 Euro ist ein Freibetrag. Eine Freigrenze ist ein Kartenhaus – ein Cent zu viel, und alles fällt in die Steuerpflicht. Ein Freibetrag bleibt dagegen einfach frei, und nur was oben herausschaut, wird versteuert.

Merkt euch diesen Absatz, und ihr habt bereits mehr verstanden als ich nach den ersten elf Minuten mit meinen Post-its.

Warum gelten an Weihnachten 50 Euro und nicht 60?

Für ein Weihnachtsgeschenk außerhalb einer Betriebsveranstaltung ist die 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG der richtige Weg. Die 60-Euro-Regel gilt ausschließlich für Sachgeschenke aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses. Weihnachten ist keins.

Das klingt erstmal absurd, denn Weihnachten kann bekanntlich sehr persönlich werden – spätestens wenn Onkel Rüdiger beim Nachtisch das Thema Politik entdeckt. Steuerlich ist aber nicht gemeint, wie persönlich sich ein Anlass anfühlt, sondern ob das Ereignis einer konkreten Person gehört.

Ein Geburtstag gehört einer Person. Eine Hochzeit auch. Weihnachten gehört dagegen der gesamten Belegschaft gleichzeitig, und damit ist es für die 60-Euro-Aufmerksamkeit der falsche Topf. Das Hessische Finanzgericht hat das für Weihnachtspäckchen ausdrücklich bestätigt (Urteil vom 22. Februar 2018, 4 K 1408/17). Und falls ihr gerade denkt: „Gut, dann nennen wir die Weihnachtsbox eben Geburtstagsbox” – nein. Kevin aus der Lohnbuchhaltung wird euch finden, und Kevin führt Listen.

Die 50 Euro gelten außerdem monatlich und werden für den Dezember nicht feierlich erhöht. Nicht genutzte Beträge aus Januar bis November lassen sich auch nicht zu einem 600-Euro-Weihnachtsgeschenk aufsparen. Schade eigentlich, ich hatte innerlich schon den Firmenwagen mit Schleife bestellt.

Wichtig ist noch die Rechenweise: Es zählen alle Sachbezüge des Monats zusammen. Wer im Dezember bereits eine Tankkarte über 40 Euro ausgibt, hat für das Geschenk noch 10 Euro übrig, und mit 10 Euro wird selbst der schönste Karton knapp.

Wann gilt die 60-Euro-Grenze für Mitarbeitergeschenke?

Bis zu 60 Euro können Sachzuwendungen als steuerfreie Aufmerksamkeit behandelt werden, wenn sie aus Anlass eines besonderen persönlichen Ereignisses überreicht werden. Das amtliche Lohnsteuer-Handbuch 2026 (R 19.6) nennt Sachzuwendungen bis 60 Euro, etwa Blumen, Genussmittel oder ein Buch, ausdrücklich als Aufmerksamkeit.

Typische Anlässe, die zählen:

  • Geburtstag
  • Hochzeit
  • Geburt eines Kindes
  • Bestandene Prüfung oder Ausbildungsabschluss
  • Persönliches Arbeitnehmerjubiläum
  • Genesung nach längerer Krankheit

Was nicht zählt: Weihnachten, Ostern und das Firmenjubiläum. Letzteres ist zwar ein Jubiläum, aber eben das der Firma, und die hat steuerlich keinen Geburtstag im Sinne dieser Regel. [Ich habe Post-it Nummer 60 an dieser Stelle kurz aus dem Papierkorb geholt, um mich zu vergewissern. Es hatte recht. Ich entschuldige mich bei der 60.]

Die 60 Euro gelten pro Anlass und laufen unabhängig von der monatlichen 50-Euro-Grenze. Ein Mitarbeiter kann also im selben Monat einen regulären Sachbezug und ein Geburtstagsgeschenk bekommen, solange beide Voraussetzungen getrennt erfüllt sind. Wer an Weihnachten Geburtstag hat, steht steuerlich damit überraschend gut da – menschlich hat diese Person seit ihrer Kindheit allerdings genug „das ist für Geburtstag UND Weihnachten”-Geschenke ertragen, und dafür gibt es keinen Freibetrag.

Auch die 60 Euro sind übrigens eine Freigrenze. Bei einer Überschreitung ist nicht nur der Teil oberhalb betroffen, sondern der gesamte Betrag. Und Geldzuwendungen sind hier ausdrücklich ausgeschlossen, egal wie klein sie sind.

Wann gelten 110 Euro bei einer Weihnachtsfeier?

Die 110 Euro sind keine allgemeine Geschenkgrenze, sondern ein Freibetrag für Betriebsveranstaltungen nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a EStG. Eine Weihnachtsfeier fällt darunter, wenn die Teilnahme allen Angehörigen des Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht. In die 110 Euro fließen die Kosten der Veranstaltung inklusive Umsatzsteuer und grundsätzlich auch Geschenke ein, die aus Anlass der Feier überreicht werden.

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz dieses Artikels: 110 Euro heißt nicht „ich darf jedem Mitarbeiter ein Geschenk für 110 Euro schicken”. Sonst wäre dieser Artikel deutlich kürzer, und ich hätte den Nachmittag frei.

Der Freibetrag umfasst die gesamte Feier: Essen, Getränke, Raum, Musik, bestimmte Fahrtkosten und eben Geschenke. Zwei Beispiele, damit die Zahlen etwas zu tun bekommen:

  • Feier für 70 Euro pro teilnehmendem Mitarbeiter, dazu eine Geschenkbox für 35 Euro aus Anlass der Feier. Macht 105 Euro und bleibt unter dem Freibetrag.
  • Feier für 90 Euro plus Box für 45 Euro. Macht 135 Euro. Weil 110 Euro ein Freibetrag sind, bleiben 110 Euro begünstigt, und nur die 25 Euro darüber werden steuerlich relevant.

Seht ihr? Zum ersten Mal ist eine der drei Zahlen überraschend nett zu uns. Ich traue ihr trotzdem noch nicht ganz.

Zwei Details werden gern übersehen. Erstens ist der Freibetrag auf zwei Betriebsveranstaltungen im Jahr begrenzt – Sommerfest und Weihnachtsfeier sind das klassische Paar, die dritte Feier ist steuerlich dann eine ganz normale Party. Zweitens werden die Kosten einer Begleitperson dem jeweiligen Mitarbeiter zugerechnet, ohne dass dafür ein zweiter Freibetrag entsteht. Wer die Partnerin mitbringt, teilt sich also die 110 Euro mit ihr, was die Romantik des Abends nicht unbedingt steigert.

Ein Punkt, den viele Ratgeber falsch darstellen: Es stimmt nicht, dass nur Geschenke bis 60 Euro in die 110 Euro einbezogen werden. Nach der Verwaltungsauffassung im BMF-Schreiben vom 14. Oktober 2015 fallen auch Geschenke über 60 Euro unter § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a EStG, wenn sie aus Anlass – und nicht nur bei Gelegenheit – einer Betriebsveranstaltung gewährt werden. Der Unterschied zwischen „aus Anlass” und „bei Gelegenheit” ist dabei die eigentliche Prüffrage, und ja, das sind sechs Wörter, an denen eine ganze Rechnung hängt.

Große Geschenkbox Grande Genuss von mysupper mit Rummo-Spaghetti, Olivenöl, Grünem Veltliner, Walnusspesto, Trüffelpralinen und Berry-Christmas-Fruchtaufstrich
Grande Genuss, 87,10 Euro. Eine Box in dieser Preisklasse passt nur dann in die 110 Euro, wenn die Feier selbst sehr günstig bleibt.

Kann man 50 Euro Sachbezug und 110 Euro Weihnachtsfeier kombinieren?

Grundsätzlich ja. Die 50-Euro-Sachbezugsfreigrenze und der 110-Euro-Freibetrag können nebeneinander genutzt werden, solange es sich wirklich um getrennte Zuwendungen handelt. Entscheidend ist, dass das Geschenk ein eigenständiger Sachbezug ist und nicht aus Anlass der Feier überreicht wird.

Hier wird aus drei harmlosen Post-its ein kleines Steuer-Sudoku. [Ich habe meine inzwischen zu einem Adventskalender zusammengeklebt. Fachlich bringt das nichts, sieht aber außerordentlich gewissenhaft aus.]

Ein Beispiel: Eine Firma feiert im Dezember, bleibt mit allen Veranstaltungskosten unter 110 Euro pro Kopf und schickt zusätzlich – unabhängig von der Feier – jedem Mitarbeiter eine Box als Sachbezug für Dezember, während die 50-Euro-Monatsgrenze noch frei ist. Dann greifen beide Regelungen nebeneinander.

Wird dieselbe Box dagegen am Abend der Feier verteilt, gehört sie in die Veranstaltungsrechnung. Man darf sie nicht herausdenken, nur weil der Taschenrechner dadurch hübscher aussieht. Der Taschenrechner ist in diesem Punkt leider unbestechlich, ganz im Gegensatz zu mir vor dem Dessertbuffet.

Was passiert bei einem Weihnachtsgeschenk für 50,01 Euro?

Die 50-Euro-Grenze ist eine Freigrenze. Wird sie überschritten, wird der gesamte relevante Sachbezug steuerpflichtig, nicht nur der Betrag oberhalb von 50 Euro. Nicht ausgeschöpfte Beträge aus anderen Monaten dürfen nicht übertragen werden.

Der teuerste Cent des Jahres kostet also genau einen Cent, plus eine vollständige Lohnabrechnungsdiskussion. Effizienz sieht anders aus.

Kurz auf einen Blick, in Weihnachtsdeutsch:

  • 50,01 Euro beim Sachbezug: autsch, der ganze Betrag wird steuerpflichtig.
  • 60,01 Euro bei der Aufmerksamkeit: ebenfalls autsch, gleiches Prinzip.
  • 110,01 Euro bei der Betriebsveranstaltung: ein Cent wird steuerpflichtig, mehr nicht.

Ich würde das gern eleganter erklären, aber die Pointe hat der Gesetzgeber bereits geschrieben, und dagegen komme ich nicht an.

Zählen Verpackung und Versand zur 50-Euro-Grenze?

Das ist die Frage, die fast alle Ratgeber überspringen und die im Dezember trotzdem am häufigsten weh tut. Die kurze Antwort: Ja, sie kann mitzählen. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass der Vorteil für den Mitarbeiter nicht nur im Wert der Sache liegt, sondern auch in Verpackung und Zusendung. Ist der Versand als eigenständige Leistung ausgewiesen und nicht bereits im Endpreis enthalten, kommt er bei der Berechnung der Freigrenze zum Warenwert hinzu (Urteil vom 6. Juni 2018, VI R 32/16).

Der Karton ist steuerlich also nicht unsichtbar. Ich habe extra nachgesehen, eine Tarnkappe trug er auch nicht.

Praktisch heißt das: Wer 40 Boxen zu je 48 Euro einzeln an 40 Homeoffice-Adressen schickt und den Versand separat auf der Rechnung stehen hat, sollte vorher rechnen und nicht am 22. Dezember. Bei uns sind die Boxpreise inklusive Geschenkverpackung ausgewiesen, was diese eine Rechnung deutlich entspannter macht – und nach diesem Artikel nehmen wir jeden kleinen Sieg mit, den wir kriegen können.

Wie der Versand im Einzelfall zu bewerten ist, hängt von der konkreten Konstellation ab. Das ist der Satz, den euch jede Steuerberatung sagen wird, und ausnahmsweise ist er keine Ausrede, sondern schlicht wahr.

Inhalt der Geschenkbox Beerenstarke Weihnachten von mysupper mit Apfel-Johannisbeer-Saft, Cranberry-Crackern, veganem Beeren-Granola und Fruchtaufstrich
Beerenstarke Weihnachten, 28,80 Euro. Holzwolle, Karton und Geschenkverpackung sind bei uns im Boxpreis enthalten, sie kommen nicht obendrauf.

Was gilt für Gutscheine, Bargeld und Weihnachtsgeld?

Bargeld ist weder ein 50-Euro-Sachbezug noch eine 60-Euro-Aufmerksamkeit. Geldzuwendungen gehören immer zum Arbeitslohn, auch wenn der Betrag klein ist. Gutscheine und Geldkarten können dagegen als Sachbezug gelten, wenn sie die gesetzlichen Gutscheinkriterien erfüllen und zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden.

Eine physische Geschenkbox hat hier einen charmanten Vorteil: Niemand muss beim Öffnen prüfen, ob die Schokolade die Kriterien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes erfüllt. Sie ist offensichtlich eine Sache. Man kann sie anfassen, und im Zweifel kann man sie essen, was bei einer Prepaidkarte deutlich schlechter funktioniert.

Das klassische Weihnachtsgeld bleibt Arbeitslohn und wird auch durch eine Schleife nicht zum steuerfreien Sachgeschenk. Das wäre auch zu einfach gewesen – und wenn dieser Artikel bis hierhin eines gezeigt hat, dann dass „zu einfach” im Steuerrecht ein verdächtiger Zustand ist.

Sind Weihnachtsgeschenke über 50 Euro verboten?

Nein. Ein Geschenk oberhalb der Freigrenze ist nicht verboten, es ist nur nicht mehr über diese Regel steuerfrei. Das Finanzamt kommt nicht persönlich vorbei und zieht die 87-Euro-Box wieder aus dem Schlitten. Es möchte lediglich wissen, wie der Vorteil behandelt wurde.

Für betriebliche Sachzuwendungen gibt es die Pauschalierung nach § 37b EStG mit 30 Prozent. Für den steuerpflichtigen Mehrbetrag aus einer begünstigten Betriebsveranstaltung kommt dagegen die Pauschalierung mit 25 Prozent nach § 40 Abs. 2 EStG in Betracht. Zwei verschiedene Prozentsätze für zwei verschiedene Situationen, weil ein Prozentsatz für alles natürlich viel zu übersichtlich gewesen wäre.

Genau deshalb gehört die Steuerfrage vor die Geschenkauswahl. „Ach übrigens, wie war das nochmal mit den 50 Euro?” ist nach 600 fertig gepackten Boxen keine Frage, die im Lager jemand gern hört. Ich sage das mit einer gewissen Erfahrung im Nichtgernhören.

Was wir bei mysupper jeden Winter sehen

Eine simple Regel hilft in der Praxis mehr als jede Tabelle: nicht zuerst die schönste Box aussuchen und danach versuchen, sie steuerlich irgendwo hineinzudrücken. Erst Budget und Route klären, dann das Geschenk bauen. [Das sagt euch jemand, der drei Post-its gebraucht hat, um drei Zahlen auseinanderzuhalten. Wachstum ist möglich.]

Unter 50 Euro ist mehr Spielraum, als die meisten erwarten. Unsere Weihnachtsboxen beginnen bei 17,90 Euro, und im Bereich zwischen 35 und 50 Euro liegen zum Beispiel Boxen zu 35,75 Euro, 37,90 Euro, 39,65 Euro und 44,90 Euro. Wer die Monatsgrenze nutzen will, sollte vorher prüfen, ob im Dezember schon andere Sachbezüge laufen. Eine 44-Euro-Box macht die Rechnung entspannter als ein Budget, das mit Schwung bei exakt 50,00 Euro auf der Bordsteinkante parkt.

Was wir bei Firmenbestellungen beobachten: Die meistbestellte Preisklasse liegt zwischen 25 und 45 Euro pro Box, also genau in dem Fenster, das die 50-Euro-Grenze offenlässt. Bestellt wird überwiegend zwischen Mitte Oktober und Ende November. Wer im Dezember startet, bekommt zwar noch eine Box, aber weniger Auswahl bei Stempeln und Kartenwünschen, weil dann die halbe Republik gleichzeitig druckt.

Und die Logistik gehört früh in die Planung, nicht ans Ende. Bis 25 Stück sind Bestellungen in der Regel in 3 bis 5 Werktagen versandbereit, bei größeren Mengen solltet ihr eher mit rund 10 Werktagen rechnen. Wir liefern einzeln an Privatadressen, gesammelt oder auf Palette. Das Steuerrecht entscheidet also, welches Budget sinnvoll ist – der Rest darf danach wieder nach Weihnachten aussehen statt nach Lohnsteuer-Richtlinie. Dafür sind wir schließlich da.

Wenn Budget und Stückzahl grob stehen, schickt uns eine kurze Anfrage. Wir melden uns mit einem Vorschlag samt Preisen und schicken den aktuellen Weihnachtskatalog dazu.

Geöffnete Geschenkbox Advent, Advent von mysupper mit Glühwein, Glühweingewürz, Schokoladenfigur und Pralinen
Advent, Advent, 26,80 Euro. Genau in der Preisklasse, die Firmen bei uns am häufigsten bestellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch darf ein Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter 2026 steuerfrei sein?

Ein Sachgeschenk bleibt über die monatliche Sachbezugsfreigrenze von 50 Euro steuerfrei, sofern diese Grenze im betreffenden Monat nicht bereits durch andere Sachbezüge ausgeschöpft ist.

Gilt die 60-Euro-Grenze auch für Weihnachtsgeschenke?

Nein. Die 60-Euro-Grenze gilt für Sachzuwendungen zu besonderen persönlichen Ereignissen wie Geburtstag, Hochzeit oder einem persönlichen Arbeitnehmerjubiläum. Weihnachten gilt steuerlich nicht als persönlicher Anlass.

Darf ein Weihnachtsgeschenk 110 Euro kosten?

Die 110 Euro sind kein allgemeiner Freibetrag für Weihnachtsgeschenke, sondern gelten für Betriebsveranstaltungen wie eine Weihnachtsfeier. Geschenke, die aus Anlass der Feier überreicht werden, fließen in die Gesamtkosten der Veranstaltung ein.

Kann ich 50 Euro Sachbezug und 110 Euro Weihnachtsfeier gleichzeitig nutzen?

Grundsätzlich ja, wenn es sich um getrennte Zuwendungen handelt und die Voraussetzungen jeweils erfüllt sind. Wird das Geschenk aus Anlass der Betriebsveranstaltung gewährt, ist es bei den Veranstaltungskosten zu berücksichtigen.

Was passiert, wenn das Weihnachtsgeschenk 50,01 Euro kostet?

Die 50 Euro sind eine Freigrenze. Bei einer Überschreitung ist der gesamte relevante Sachbezug steuerpflichtig, nicht nur der Betrag oberhalb von 50 Euro.

Sind die 110 Euro eine Freigrenze oder ein Freibetrag?

Die 110 Euro bei Betriebsveranstaltungen sind ein Freibetrag. Wird er überschritten, ist nur der darüberliegende Betrag steuerpflichtig.

Zählen Versandkosten zur 50-Euro-Grenze?

Sie können mitzählen. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs erhöht ein separat ausgewiesener Versand den geldwerten Vorteil, wenn er nicht bereits im Endpreis enthalten ist. Bei Boxen knapp unter 50 Euro lohnt sich die Prüfung vorab.

Wie viele Betriebsveranstaltungen sind im Jahr begünstigt?

Der Freibetrag von 110 Euro kann für höchstens zwei Betriebsveranstaltungen pro Jahr genutzt werden.

Wenn das Budget steht, wird es wieder einfach

Wer die Route kennt, sucht nur noch das Geschenk aus, und das ist der angenehme Teil. Bei uns findet ihr Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter mit Logo, Grußkarte und Einzelversand in mehreren Preisstufen, darunter viele Boxen innerhalb der 50-Euro-Grenze. Wer lieber direkt loslegt: hier geht es zum Anfrageformular, Firma, Ansprechpartner und Stückzahl genügen.

Dieser Artikel ist keine Steuerberatung, sondern der Versuch, drei Zahlen sortiert zu halten. Für euren konkreten Fall fragt bitte die Lohnbuchhaltung oder eure Steuerberatung – die haben bessere Post-its als ich.

Über die Autorin

Corinna Hildebrandt, Gründerin von mysupper, legt eine Grußkarte in eine fertig gepackte Geschenkbox

Corinna Hildebrandt ist Gründerin von mysupper. Ihr Hamburger Team kuratiert, personalisiert, verpackt und versendet Geschenkboxen für Privat- und Firmenkunden.

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Sagt uns euer Budget, wir machen den Vorschlag

Ob unter 50 Euro pro Kopf oder als Geschenk zur Weihnachtsfeier: wir stellen passende Boxen zusammen, mit Logo, Grußkarte und Versand an jede Adresse, auch ins Homeoffice. Angebot und aktueller Weihnachtskatalog kommen direkt zurück.

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